Aktueller Stand

Juli 2026 Aktuell
Gas Ø 10,5 ct/kWh — stabil ggü. Juni
Fernwärme Ø 19,3 ct/kWh ↑ +1,8 ggü. Juni
Heizöl Ø 11,5 ct/kWh — stabil ggü. Juni
WP-Strom Ø 25 ct/kWh — stabil ggü. Juni

Fernwärme steigt zum 3. Quartal: Der SWE-Arbeitspreis legt um rund 19 % zu (11,54 → 13,77 ct/kWh brutto), der Effektivpreis auf Gebäudeebene steigt von ~17,5 auf ~19,3 ct/kWh (SWE-Preisblatt, Stand 1.7.2026).
Der übrige Markt bleibt stabil: Gas ~10,5 ct (BDEW), Heizöl ~11,5 ct (TECSON), WP-Strom-Tarife ~25 ct (Verivox, §14a ab ~20), Pellets im Sommertief 7,5 ct (DEPI).

Verlauf

Juni 2026
Gas Ø 10,5 ct/kWh — stabil ggü. Mai
Fernwärme Ø 17,5 ct/kWh — stabil
Heizöl Ø 11,5 ct/kWh ↓ −2,0 ggü. Mai
WP-Strom Ø 25 ct/kWh ↓ −1 ggü. Mai

Ölpreise nach dem Frühjahrshoch deutlich gefallen — Heizöl ~110–117 €/100 l (Brent stabil oberhalb 80 USD/Barrel). Wärmepumpen-Tarife weiter günstiger durch reduzierte §14a-Netzentgelte (ab ~20–21 ct/kWh). Pellets leicht höher (DEPI meldet Juni-Anstieg, ~377 €/t). Gas im Verbraucher-Schnitt stabil (~10 ct/kWh, Neukunde ~9,4).

Mai 2026
Gas Ø 10,5 ct/kWh — stabil
Fernwärme Ø 17,5 ct/kWh — stabil
Heizöl Ø 13,5 ct/kWh ↓ −1,8 ggü. April
WP-Strom Ø 26 ct/kWh ↓ −1 ggü. April

Heizöl normalisiert sich nach der Iran-Krise (~135 €/100 l). WP-Strom weiter im Abwärtstrend. Pellets stabil bei ~376 €/t.

April 2026
Gas Ø 10,5 ct/kWh ↑ +0,5 ggü. März
Fernwärme Ø 17,5 ct/kWh — stabil
Heizöl Ø 15,3 ct/kWh ↓ −0,7 ggü. März
WP-Strom Ø 27 ct/kWh ↓ −1 ggü. März

Heizöl leicht unter dem Märzhoch — erste US-Vermittlungssignale beruhigen den Ölmarkt minimal. WP-Strom erreicht den günstigsten Stand seit Jahren: Netzentgeltreform und neue Wärmepumpen-Tarife entlasten Betreiber deutlich. CO₂-Abgabe steigt auf 65 €/Tonne.

März 2026
Gas Ø 10,0 ct/kWh ↑ +0,1 ggü. Feb.
Fernwärme Ø 17,5 ct/kWh — stabil
Heizöl Ø 16,0 ct/kWh ↑ +5,2 ggü. Feb.
WP-Strom Ø 28 ct/kWh ↓ −1 ggü. Feb.

Iran-Krise trifft den Energiemarkt mit voller Wucht: Die Blockade der Straße von Hormus legt rund 20 % des globalen Ölhandels lahm — die IEA spricht von der größten Versorgungsstörung in der Geschichte des Ölmarktes. Heizöl erreicht ein Dreijahreshoch (+52 % gegenüber Januar). Gas steigt moderat durch allgemeine Energiepreisinflation.

Februar 2026
Gas Ø 9,9 ct/kWh — stabil
Fernwärme Ø 17,5 ct/kWh — stabil
Heizöl Ø 10,8 ct/kWh ↑ +0,3 ggü. Jan.
WP-Strom Ø 29 ct/kWh ↓ −1 ggü. Jan.

Gas- und Strompreise bleiben stabil, Heizölmarkt beginnt leicht nervöser zu werden. Ende Februar erste Meldungen über militärische Eskalation im Persischen Golf — Brent-Rohöl noch bei ~72 USD/Barrel, erste Spekulanten kaufen sich ein.

Januar 2026 Startpunkt der Aufzeichnung
Gas Ø 9,9 ct/kWh Startpunkt
Fernwärme Ø 17,5 ct/kWh Startpunkt
Heizöl Ø 10,5 ct/kWh Startpunkt
WP-Strom Ø 30 ct/kWh Startpunkt

Jahresstart mit leichter Entlastung: Die Gasspeicherumlage wird abgeschafft, Netzentgelte sinken erstmals seit Jahren durch staatliche Zuschüsse in Höhe von 6,5 Mrd. €. Energiemärkte insgesamt ruhig — günstigste Lage seit der Krise 2022.

Alle Angaben sind Durchschnittswerte für Mehrfamilienhaus-Bestandskunden in Deutschland (Erfurt/Thüringen als Referenzregion). Fernwärme als Erfurter Effektivpreis auf Gebäudeebene (Stadtwerke Erfurt, tarifbasiert, nicht monatsvolatil). Quellen: BDEW, Verivox, Finanztip, TECSON, TGA-Fachplaner-Barometer · Aktuelle Energiepreise